|
Solinger Morgenpost, 07.11.2011
Drei Künstler für schwerkranke Kinder
Eine Krebserkrankung wirft jeden Lebensplan über den Haufen. Das gilt besonders für Familien, die mit der lebensbedrohenden Erkrankung eines Kindes konfrontiert werden. Das betrifft in Deutschland etwa 22.500 junge Menschen, jährlich sterben circa 5.000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Nicht nur die schlimme Diagnose, auch die anschließende intensive Betreuung bringt Familien oft an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Um den todkranken Kindern noch ein wenig Lebensqualität zu bringen, und der betreuenden Familie Entlastung und Unterstützung zu geben, entsteht am südlichen Rande Wuppertals das Kinderhospiz Bergisch Land. Die Caritas Wuppertal/Solingen arbeitet mit der Diakonie und der Bethe-Stiftung an diesem Projekt, das von vielen Seiten unterstützt wird. Die Solinger Autorin Sandy Green fand mit der Kirchenmusikerin Birgit Rhode und dem Tenor Uwe Buchmann zwei Mitstreiter für ein Benefizkonzert im Atelier Gleis 3 in den Güterhallen. Schon weit vor Konzertbeginn war kein freier Stuhl mehr zu finden., die Begeisterung war groß. Die Lesung von Sandy Green passte genau zum Thema, denn in ihrem neuen Buch “So viele wie möglich” geht es um bedrohte Kinder. Sie hat eine wahre Geschichte aus dem Krakauer Ghetto verarbeitet, eine Krankenschwester rettet unter Einsatz des eigenen Lebens jüdische Kinder vor dem Zugriff der Nazis. Auch die Musik hatte mit einem dramatischen Lebenslauf zu tun, Uwe Buchmann sang die Lieder des unvergessenen Tenors Josef Schmidt (1904-1942), Sandy Green schilderte dazu sein Leben, das ausgerechnet endete, als er sich in der Schweiz in Sicherheit wähnte. Schmidts Karriere in Deutschland war bereits nach den großen Erfolgen mit einem Berufsverbot 1933 schlagartig zu Ende. “Ein Lied geht um die Welt” ist sein bekanntester Titel, trotz seiner Körpergröße von 1,58 Meter hat er auch auf der Opernbühne gestanden. Uwe Buchmann, kongenial begleitet von Birgit Rhode, weiß diese Lieder und Arien hinreißend zu interpretieren. “Das war einfach toll”, sagte ein dankbarer Caritasdirektor Dr. Christoph Humburg am Ende und schaute zufrieden auf die Spendendosen, die sich mehr und mehr füllten. Das Kinderhospiz entsteht auf einem Gelände der Stadt Wuppertal im Burgholz. Die Baukosten betragen 4,5 Millionen Euro, die Hälfte davon wurde bereits durch Spenden eingenommen. Das Kinderhospiz ist geplant als eine Einrichtung mit zwölf Plätzen für die kranken Kinder und ihre betreuenden Familien. www.kinderhospiz-burgholz.de
Wolfgang Günther
Solinger Morgenpost, 26.07.2011
Neues Buch von Sandy Green
(mit) Sandy Green hat ein neues Buch veröffentlicht - welches die bekannte Solinger Autorin all den Menschen gewidmet hat, “die sich durch die Macht der Liebe für Notleidende und Schwache eintreten”. Die im “custos verlag” erschienene Erzählung “So viele wie möglich” basiert auf einer wahren Begebenheit. “Niemand weiß mehr, wie sie hieß, wie alt sie war, wie sie aussah, aber ihre Geschichte ist weitergegeben worden”, so Dr. Ulrike Spengler-Reffgen, Vorsitzende des Dekanatsrates der Katholiken in Solingen, in ihrem Vorwort. Sandy Green hat die mutige Frau aus Polen, die aus Liebe zu den Menschen Kindern aus dem Krakauer Ghetto das Leben gerettet hat, mit ihrer Erzählung aus der Anonymität hervorgeholt und ihr Namen, eine Familie und Freunde zugeschrieben. “Sie ist eine der vielen Namenlosen, die weder Angst noch Tod scheuten, um zu helfen”, weiß die Solingerin. “Sie ist eine der vielen Vergessenen, die nicht weggesehen haben, die nicht tatenlos zusehen konnten.” Sandy Green erzählt im Vorwort ihres neuen Buchs “So viele wie möglich” von ihrer Reaktion, als sie von der wahren Geschichte erfuhr: “Ich war sogleich gefangen von der selbstlosen Liebe, die diese Frau erfüllte. Sofort formte sich in mir ein Bild, das dieser Geschichte einhauchte.” Und dieses Bild möchte Green mit ihrem neuen Buch jetzt wiedergeben. Solinger Morgenpost
Solinger Wochenpost, 21.06.2011
Solingerin des Jahres
Solingen (IT). Der gemeinnützige Verein “Hexenkessel”, der seit mehr als zehn Jahren den Preis “Solingerin des Jahres” vergibt, ehrte in diesem Jahr die Autorin Sandy Green mit dieser Auszeichnung. Green erhielt den Preis für ihr soziales Engagement. Dazu gehört das Werkstattprojekt “Jugendliche schreiben ein Buch”, ihr Einsatz für das Bergische Kinderhospiz und das Palliative Hospiz Solingen, ihr Engagement im Rahmen des Benefiz-Konzerts für den Erhalt des Mütter-Kinder-Cafés, sowie der aufwühlende Roman “Zaunkönigin”, der sich mit dem Schicksal der weiblichen Häftlinge im Lagerbordell eines KZ auseinandersetzt. Bei der Preisverleihung ging man auch auf Sandy Greens neues Buch ein, das sich um eine Rotekreuz-Schwester dreht, die während des Zweiten Weltkrieges Kinder aus dem Krakauer Ghetto schmuggelte. “Ich war sehr überrascht, weil ich ja erst seit vier Jahren hier in Solingen lebe. Die Auszeichnung macht mich sehr stolz und spornt mich an, mit meiner Arbeit fortzufahren”, sagt die Preisträgerin.
Solinger Tageblatt, 20.06.2011
Hexenkessel belohnt soziales Engagement
„Dieser Preis bedeutet mir sehr viel“, erzählt Sandy Green stolz. „Es ist eine große Belohnung, dass gesehen wird, was man tut. Außerdem ist es eine Bestätigung, so weiterzumachen.“ Vor einem Jahr hatte sie erfahren, dass sie vom Hexenkessel mit der silbernen Hexe ausgezeichnet wird. „Da hatte ich nur gedacht, warum ich? Ich bin doch erst seit vier Jahren in Solingen!“. Am Samstagabend war es dann so weit für die gebürtige Mannheimerin. Im Kunstmuseum Baden wurde ihr die Anstecknadel der silbernen Hexe verliehen. Damit ist sie die 16. Preisträgerin. Seit 2006 lebt Sandy Green in der Klingenstadt. In diesen vier Jahren hat sie eine Menge sozialen Engagements geleistet. Sie arbeitet als Schriftstellerin und freie Journalistin. Immer wieder veranstaltete sie in der Vergangenheit Benefizlesungen für Solinger Vereine wie „Tischlein deck dich“, das geplante Kinderhospiz und das Mutter-Kind-Café. Außerdem begeistert sie mit ihren literarischen Werken in Altenheimen und der Stadtbibliothek. Letztes Jahr erschien ihr erster Roman „Zaunkönigin“. Das Buch handelt von Frauen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zur Prostitution gezwungen wurden. Pro verkauftem Band geht ein Euro an das Projekt „Magdalena“ der Caritas Solingen/Wuppertal, das Opfern von Prostitution, Zwangsheirat und Menschenhandel hilft. Jedes Jahr aufs Neue grübelt der Vorstand des Hexenkessels, welche Solingerin ausgezeichnet wird. „Sandy Green hat eine ganz große Bandbreite an ehrenamtlichen Tätigkeiten“, bekräftigte Ulla Feldhaus vom Vorstand des Hexenkessels. „Dabei ist sie erst vier Jahre in Solingen.“ jp Solinger Tageblatt
Solinger Morgenpost, 20.06.2011
“Silberne Hexe”
Solingen (RP). Es brodelt im Hexenkessel: mitreißende Trommelrhythmen schallen durch den Ratssaal, angefeuert von den im Takt klatschenden Hexen. Zum 16. Mal hatte der Verein "Hexenkessel" am Samstag ins Museum Baden geladen, um die Verleihung der "Silbernen Hexe 2011" zu feiern.
Seit vielen Jahren unterstützt der Verein Solingerinnen in beruflichen und privaten Notsituationen. Mit der "Silbernen Hexe" wird jedes Jahr eine Frau aufgrund ihres sozialen Engagements ausgezeichnet. In diesem Jahr ging der Preis an Sandy Green, Autorin und Mitarbeiterin der Solinger Morgenpost. Die gebürtige Mannheimerin lebt seit vier Jahren in der Klingenstadt und hat sich seitdem in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert. "Ich habe Sandy Green zum ersten Mal bei einer Benefiz-Lesung für den Verein 'Tischlein Deck Dich' getroffen", erzählt Ulla Feldhaus, ehemalige Bürgermeisterin und Vorsitzende des Vereins "Hexenkessel". Doch auch in anderen Bereichen ist Green aktiv. So unterstützt sie durch Lesungen das geplante bergische Kinderhospiz und hält ehrenamtliche Lesungen in Altenheimen und in der Stadtbibliothek. Mit dem Projekt "Jugendliche schreiben ein Buch" hat Green im Jahr 2009 Schüler im kreativen Schreiben unterrichtet und die dabei entstandenen Texte zu einem Buch zusammengestellt. Im vergangenen Jahr ist ihr Roman "Zaunkönigin" erschienen. Pro verkauftes Buch spendet die 42-Jährige einen Euro an das Projekt "Magdalena". Das Projekt unterstützt junge Migrantinnen, die Opfer von Zwangsheirat, Menschenhandel oder Zwangsprostitution geworden sind. Außerdem organisiert sie die Pressearbeit des Palliativen Hospiz. "Die Bandbreite, in der Frau Green sich engagiert, ist riesig", fügt Feldhaus hinzu. Sandy Green selbst hat bereits vor einem Jahr erfahren, dass ihr die "Silberne Hexe" verliehen werden soll. "Ich war völlig verdutzt, gerade weil ich doch erst seit wenigen Jahren in Solingen lebe." Greens Freude über diese Ehrung ist groß: "Ich bin sehr stolz darauf, dass meine Arbeit bemerkt wird. Das bestätigt mich darin, auch in Zukunft so weiterzumachen." Solinger Morgenpost
Kirchenzeitung, 12.11.2010
Wenn Worte zu Geld und Hilfe werden
Bei Autorenlesung Geld für geplantes Kinderhospiz gesammelt
Von Michael Möller
Solingen – Zwölf Plätze kosten vier Millionen Euro. Den Betrag wollen der Caritasverband Wuppertal/Solingen, die Diakonie Wuppertal sowie die Bethe-Stiftung in Wuppertal aufbringen, um ein Kinderhospiz für das Bergische Land mit einem Dutzend Betten errichten zu können. Mit dieser Einrichtung, die in Wuppertal entstehen soll, soll versucht werden, nicht nur den sterbenden Kindern, sondern auch den Familien in der schweren Situation zu helfen. Einen möglichst großen Beitrag wollten die Autorinnen Angelika Zöllner und Marina Jenkner aus Wuppertal, Karin Michels aus Remscheid sowie Sandy Green aus Solingen beisteuern. Interessant und reizvoll war die Mischung aus Märchen, humorvollen Geschichten und Gedichten, die zum Teil auch den Tod zum Thema hatten. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ hatten sie zur Lesung aus ihren Werken in das Atelier „Gleis 3“ eingeladen. Umrahmt wurde diese besondere Lesung durch eine nicht minder reizvolle musikalische Darbietung durch Jaqueline Leddin an ihrer Harfe und dem Klavier. Statt eines Eintritts hatten die Künstlerinnen um eine Spende für das Kinderhospiz gebeten. Diese Spende soll den schon vorhandenen Betrag von 2,5 Millionen Euro noch ein Stück heben.
Kirchenzeitung Ausgabe 18/2010, 07.05.2010
Unterstützung für “Magdalena”
Das neue Buch von Sandy Green hilft auch dem Caritasprojekt
SOLINGEN. Für die Solinger Autorin und Journalistin Sandy Green war es eine Zeitreise in ein scheinbar abgeschlossenes Kapitel der deutschen Geschichte. Sie hatte von einer Ausstellung im ehemaligen KZ Mauthausen in der Nähe von Linz, Österreich, gehört. Dort erfuhr sie erstmalig von der Einrichtung der “Häftlingsbordelle”, in denen inhaftierte Frauen Zwangsarbeitern zur Verfügung stehen mussten. Für die mehrfach ausgezeichnete Autorin, die seit ihrer Jugend Gedichte, Erzählungen, Märchen, Romane und Kurzgeschichten schreibt, ein Schock. “Viele Informationen waren über das Thema nicht zu bekommen”, erklärte sie, doch reichten diese, um sie zu ihrem jüngsten Roman “Zaunkönigin” zu inspirieren. Green, die sich in Solingen schon für verschiedene Benefizveranstaltungen engagierte, hat eine Parallele zur heutigen Zeit finden müssen. “Frauen, meist aus Osteuropa, werden mit dem Versprechen auf einen Job in der Gastronomie hierher gelockt und landen oft in Bordellen”, schilderte sie. Dazu hat der Caritasverband Wuppertal/Solingen Anfang des Jahres das Projekt “Magdalena” ins Leben gerufen. Es bietet Frauen, die heute zur Prostitution gezwungen werden, Hilfe an. Green (41) hat ihr Buch nun auf den Markt gebracht. Vom Verkaufspreis von 14,90 Euro geht ein Euro an das Caritas-Projekt. Michael Möller
Interview mit Michael Tesch, Solinger Morgenpost, 11.05.2010
“Aus der Geschichte sollte man lernen”
Interview mit der Solinger Autorin Sandy Green über ihren neuen Roman “Zaunkönigin”
Die Solinger Autorin und Journalistin Sandy Green hat ein neues Buch geschrieben: “Zaunkönigin”. Im Mittelpunkt des Romans steht mit Elfi eine Frau, die in einem nationalsozialistischen Arbeitslager als Zwangsprostituierte in einem Lagerbordell um ihr Überleben kämpft. Michael Tesch sprach mit Sandy Green über die “Zaunkönigin”.
Frau Green, wie sind Sie auf das Thema für Ihren neues Buch “Zaunkönigin” gekommen? Green Ich habe von diesem Thema erst erfahren, als ich 2006 einen Artikel in der „Zeit“ gelesen habe, in dem über eine Ausstellung zum Thema Zwangsprostitution in NS-Lagerbordellen im KZ Mauthausen berichtet wurde. Diese Ausstellung wurde von dem österreichischen Verein „Die Aussteller“ organisiert, der sich bemüht, historische Fakten in Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Artikel wurde auch ein wenig das Leben dieser Frauen in den Bordellbaracken beschrieben und es hat mich sehr betroffen gemacht, weil ich zuvor noch nie davon gehört hatte. Ab diesem Moment hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen.
Wie sah Ihre Recherche aus? Green Ich begann damit, mich nach Literatur zu diesem Thema umzusehen und stellte dabei fest, dass – bis auf drei, vier wirklich gute Fachbücher – nichts darüber veröffentlicht wurde. Ich habe mir diese Fachbücher besorgt, ebenso die Dissertation „Zum Selbstverständnis von Frauen im Konzentrationslager“, in der eingehend auf die sexualisierte Gewalt eingegangen wird. Dann bin ich nach Mauthausen gefahren und habe mir die Ausstellung, sowie die dort noch existierende Bordellbaracke angesehen. Ich habe mit dem Verein „Die Aussteller“ Kontakt aufgenommen. Um das Leben in einem KZ authentisch schildern zu können, habe ich mehrere Bücher von Überlebenden gelesen, die über ihre Erlebnisse während der Internierung berichteten.
Wie haben Sie anschließend die Geschichte entwickelt? Gab es konkrete Vorbilder für die Figuren in “Zaunkönigin”? Green Ich habe die Geschichte auf der Grundlage der Informationen entwickelt, die ich aus den Fachbüchern erhalten habe, aber auch auf die wenigen Aussagen von Augenzeuginnen hin, die über ihr Leben in den Lagerbordellen sprachen. Für die Figuren meines Romans gab es keine konkreten Vorbilder. Sie sind aus der Fülle der Informationen entstanden, und ich ließ sie zum großen Teil Geschehnisse erleben, die tatsächlich stattgefunden haben.
Sie haben Ihr Buch in Ihrer bekannt-poetischen, bilderreichen Sprache geschrieben - ist das bei diesem Thema kein Widerspruch? Green Ich wollte in der Tat Kontraste schaffen. Die bilderreiche Sprache benutze ich deshalb auch maßgeblich bei den Naturbeschreibungen, um die gewünschte Atmosphäre zu schaffen. Die Erlebnisse der einzelnen Figuren dagegen, versuche ich relativ sachlich zu beschreiben, da eine Ausschmückung fehl am Platze ist. Hier wirkt allein das, was erzählt wird in seiner ganzen furchtbaren Gesamtheit.
Warum lohnt sich aus Ihrer Sicht die heutige Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsprostitution in nationalsozialistischen Arbeitslagern? Green Einer der Gründe, warum ich dieses Buch geschrieben habe, ist natürlich, dass ein Roman die beste Möglichkeit bietet, ein Thema möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Mein Wunsch ist es, dass sich so viele Menschen wie möglich mit diesem Thema auseinandersetzen, da es zum einen ein Teil unserer Geschichte ist, den wir nicht ausblenden dürfen und weil das Thema Zwangsprostitution auch heute noch eine, in seinem Ausmaß erschreckende Präsenz in unserer Gesellschaft hat. Tausende von Frauen, ob nun aus den osteuropäischen Ländern oder aus Afrika, werden jährlich Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Leider muss man immer wieder feststellen, dass noch immer in der Regel den Frauen die Hauptschuld zugesprochen wird, so wie das auch damals war. Die Frauen, die die Arbeitslagerbordelle überlebten, wurden, falls bekannt wurde wo sie waren, von allen Seiten stigmatisiert. Die Gesellschaft für das Thema Zwangsprostitution zu sensibilisieren, ist mir ein weiterer wichtiger Grund.
INFO Projekt Magdalena Die Autorin Sandy Green unterstützt das Projekt Magdalena des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen. Dieses Projekt des Caritasverbandes hilft Migrantinnen, die heute Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und Gewalt geworden sind und unterstützt sie. Solinger Morgenpost
Artikel: Solinger Tageblatt vom 28.04.2010
Ein Sänger von Weltklasse
Ein spannendes Programm mit tollen Künstlern bekam das Publikum bei einem literarischen Benefizkonzert zugunsten des Mutter-Kind-Cafés in der Kapelle Bethanien geboten. “Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Caritasverband und die Diakonie unterstützen und uns dafür einsetzen, dass das Mutter-Kind-Café weiter betrieben werden kann”, so Organisatorin Sandy Green, die eigene Gedichte vortrug. Zum Höhepunkt schritt der Abend, als sich der Saal in eine Opernbühne verwandelte. Jubelnden Beifall zollte das Publikum Opernsänger George Emil Crasnaru, unter anderem für seine Weltklasse-Darbietung der Verleumdungsarie aus “Der Barbier von Sevilla”. Aber auch Studierende der Robert-Schumann-Hochschule gewannen die Herzen der Zuhörer: Ava Siemaszko (Sopran), Verena Englisch (Mezzosopran), Maria Hoffmann (Mezzosopran) und Marius Sampelean (Bassbariton). Als versierte Klavier-Begleiter zeigten sich Erich Theiß, Marie Theres Englisch und Monika Siemazko. Klänge auf der Keltischen Harfe schlug Jugend-musiziert-Preisträgerin Sophie Jamroszczyk an. Außerdem präsentierten Lothar Steinebach und Andreas Erdmann von den “Hangkgeschmedden” Texte rund um “Mutter und Kind”. Schade, dass so wenige Besucher kamen. Diejenigen, die erschienen waren, zeigten sich begeistert. Julianna Witt mit Sohn Daniel (8): “Als allein erziehende Mutter weiß ich das Mutter-Kind-Café zu schätzen. Schön, dass mit diesem Abend etwas gegen die drohende Schließung getan wurde.” Solinger Tageblatt chb
Artikel: Solinger Tageblatt vom 15.03.2010
Kunst für den guten Zweck
Ein großes Herz für Kinder bewies am Freitagabend die Solinger Schriftstellerin Sandy Green. Im Stiftersaal des Klingenmuseums las sie aus ihren neuesten Werken “GreenZeug” und “Zwischen ungeschriebenen Zeilen”. Ein Teil des Erlöses für die an diesem Abend gekauften Bücher geht an den Förderverein “Tischlein deck dich”. Sandy Green hat bereits bei zahlreichen Benefizveranstaltungen soziales Engagement gezeigt. “Ich verbinde das Schreiben mit sozialen Dingen. Meine Grundeinstellung ist, die Leute zum Nachdenken zu bringen. Schreiben ist ein tolles Mittel dazu”, sagt die Autorin, die bei der Lesung stimmungsvolle Lyrik und Kurzgeschichten zum Besten gab. Musikalisch begleitet wurde sie dabei von Bernd Möller, der auf exotischen Instrumenten wie dem Didgeridoo und der Sansula spielte. Die ungewöhnlichen Klänge sorgten für eine träumerische Atmosphäre. Auch Tina Evertz beteiligte sich an diesem Abend künstlerisch und stellte einige ihrer knalligen und dekorativen Gemälde zum Verkauf aus. Ein Teil des Erlöses wurde ebenfalls “Tischlein deck dich” gespendet. Die zweite Vorsitzende des Fördervereins, Hanne Reinefeld, weiß das soziale Engagement der Künstler zu schätzen. “Wir sind auf Events und Spenden angewiesen, um an Geld zu kommen. Mündliche Weitergabe ist wichtig, damit wir Brücken schlagen können”, erläuterte die Ehrenamtlerin. “Wir fördern zur Zeit 623 Kinder, und es werden nicht weniger. Wöchentlich gehen neue Anträge ein. Solinger Tageblatt jp
Artikel: Solinger Morgenpost vom 21.10.2008/Lokale Kultur
Der bunte Herbst mit der Sandy Green
(mh) Der Herbst mit all seinen Facetten war das Thema der Lesung “Herbstzeitloses” von Sandy Green im Atelier “Gleis 3” in den Güterhallen. Zum ersten Mal präsentierte die gebürtige Mannheimerin, die seit eineinhalb Jahren in Solingen lebt, ihre Werke in der Klingenstadt. “Der Herbst hat viele Seiten”, erklärte sie zu Beginn, “er kann bunt und sonnig sein, aber auch grau und dunkel. Und er bezeichnet nicht nur eine Jahreszeit, sondern auch einen Lebensabschnitt.” Vielseitig wie diese Definition waren dann auch die Texte, die die 39-Jährige vortrug: Neben Haikus, die in knappen Dreizeilern vor allem die Natur und ihre Betrachtung behandeln, las Green Gedichte, Kurzgeschichten und zwei Fabeln. “Die Texte habe ich in den letzten Jahren geschrieben und für diese Lesung thematisch zusammengestellt”, erzählt die Autorin. Ihre Inspiration entnehme sie verschiedenen Quellen: “Ein wichtiges Thema für mich ist die Natur. Aber auch alles, was mit Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun hat, so auch Konflikte und Ängste.” Und auch die Liebe spielt in vielen Texten eine wichtige Rolle: Sei es als tragische Liebesgeschichte der personifizierten Elemente Wasser und Luft in der Kurzgeschichte “Aura und Oceanus” oder in dem Gedicht “Dein Blick”, welches das Ende einer Beziehung behandelt und das Thema Herbst ein weiteres Mal aufgreift. Musikalisch begleitet wurde die Autorin dabei von dem Bariton Olaf Bitzer, der Arien von Mozart und Schubert sang. Sie schreibe, erzählt Sandy Green, seit sie einen Stift halten könne. “Eine literarische Lieblingsform habe ich aber nicht, das ist immer von meiner Stimmung abhängig.” Drei ihrer Werke wurden bereits veröffentlicht. Am Sonntag, 26. Oktober, 15 Uhr, liest Sandy Green im Atelier “Gleis 3” im Rahmen der Ausstellung “Ohne Glanz und Glamour” aus ihrem neuen Roman “Zaunkönigin”. Mehr Informationen über die Autorin und ihre Arbeiten auch im Internet. Solinger Morgenpost
|